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SECockpit Webinar Zusammenfassung

SECockpit ist ein professionelles aber auch vergleichsweise teures Keyword-Tool, welches genau auf Nischen-Seiten zugeschnitten ist. Wenn man auf der Homepage von SECockpit auf Gratis Keyword-Report klickt (auf den Gratis-Keyword Report warte ich noch heute), kommt man auf eine Seite mit Termin-Vorschlägen für ein Gratis-Webinar von 75 Minuten. Dieses habe ich auf den nächsten Tag gebucht. Warum man dafür einen Termin bruacht, erschließt sich mir nicht ganz, denn der Vorstandsvorsitzende der Herstellerfirma präsentiert auf eine kurzweilige Weise die Keywordanalyse im Allgemeinen und SEOCockpit im Speziellen. Eine Interaktion ist nicht gegeben, weshalb man das Webinar auch gleich nach der Anwerbung hätte abhalten können. Der Fokus liegt schon ganz klar auf dem Produktvertrieb, dennoch enthält das Webinar einige wertvolle Ratschläge:

Bei der Marktanalyse eines Keywords sollte man sich fragen, ob das Keyword zu einem Leidenschaftsmarkt (z.B. Sport), einem Angstmarkt (z.B. Krankheit) oder einem Informationsmarkt (z.B. “englisch Zahnpasta”) gehört. Letzteres ist für einen Nischenseiten-Betreiber uninteressant.

Sehr wichtig sind die Keywords, die ein Kaufinteresse widerspiegeln – leicht sichtbar ist das bei “Werkzeugkoffer kaufen”, aber eben auch bei anderen Keywords, die zum longtail gehören. Gibt man nur das einzelne Hauptkeyword, wie “Urlaub” ein, dann befindet man sich eher in der Informationsphase – für Nischenseitenbetreiber wäre “Kinderhotel Steiermark” also ergiebiger. Meist haben diese Kaufinteresse-Keywords sogar überraschend wenig Konkurrenz.

Zu Unrecht selten beackert werden die Keywords, die das Problem beschreiben, statt der Lösung. Also beispielsweise “kein heißes Wasser in der Dusche”, statt “Wasserboiler reparieren”.

Als Ergänzung zu den Keyword-Vorschlägen von Google Keyword Planner kann man auch die von Amazon Suggest beim Eintragen im Suchfeld vorgeschlagenen Keywords in Betracht ziehen, da diese ja durch Amazon als die verkaufsstärksten ermittelt wurden.

Logodesign für Nischen-Seiten

Nischen-Seiten sind keine Brands, daher sollte der Aufwand für die Erstellung eines Logos minimal sein und daher empfiehlt sich die Verwendung eines Logogenerators.

Logo Garden
Nachdem ich mir ein nettes Logo zusammengesbastelt habe, wurde ich nach meiner Emailadresse gefragt. Leider kam dann die Überraschung, dass ích $12.50 zahlen sollte, damit ich mir die Logo-Dateien auch runterladen kann.

Selbst erstellen
Die meisten Free-Icon-Datenbanken, die ich schnell gegoogelt habe, verlangen das setzen eines Links, was natürlich für den Gebrauch in einem Logo schlecht ist. Die Ausnahme bildet hier Pixabay, die neben Bildern auch Vektorgrafiken anbietet, die Public Domain sind.
Open Office Draw. Zum Thema passende Schrift aussuchen, wo die Buchstaben nicht zu nahe bei einander stehen. Evtl. Schrift Fett machen. Passendes Icon vor oder hinter die Schrift einfügen. Seite anpassen: keine Rändern und auf Größe des Logos verkleinern. Als .jpg exportieren.

Backlink checker

http://www.backlinktest.com -> hat zwar etliche Nieten, aber auch viele richtige Links. Ziemlich einfach und übersichtlich gehalten.

Mein Seo-Kollege nutzt ahrefs.com, welches in der billigsten Variante $99/Monat kostet, jedoch 14 Tage kostenlos getestet werden kann. Achtung, wer nicht rechtzeitig innerhalb der 14 Tage kündigt, muss den monatlichen Betrag zahlen. Die Kreditkarte wird bei der Anmeldung der Probewochen abgefragt. Das Tool macht einen sehr solide eindruckt – die Benutzung ist intuitiv. Mein SEO-Kollege meinte, das Non-Plus-Ultra sei jedoch http://www.linkresearchtools.de – das allerdings kostet in seiner billigsten Variante 299€/Monat.

Keyfeatures: Backlink-Profil einer Domain, Beste Seite nach Shares (diverse Social Media Interaktionen werden zusammengezählt), csv-export aller backlinks