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WordPress: PageBuilder (Visual Composer)

Allgemein

Soll die Optik einer Webpage weg vom Blogstyle und hin zu einer strukturierten Seite, bieten sich Pagebuilder an. Beim letzten WordPress-Meetup wurde mir von Visual Composer (das mir eigentlich ein Kollege empfohlen hatte) abgeraten. Wegen der verwendeten Shortcodes führe dieses Plugin, wie viele anderen Pagebuilder-Plugins, zu einem Vendor-Lockin. Zwei erfahrene WordPress-Meetupler rieten mir daher zu Elementor.

Elementor

Zumindest mit WordPress-Version 4.7.5 (und 4.8.) in Kombination mit Elementor-Version 1.5.2, hat der Editor beim Beitrag-Erstellen nicht geladen, wenn man über das Beiträge/Seite-Menü kam (möglicherweise lag es daran, dass mein Theme nicht aktuell war). Erst als man die Seite in der Vorschau angeschaut hat und von dort dann Mit Elementor bearbeiten geklickt hat, hat’s funktioniert. Die Auswahl an Templates ist dort jedoch sehr begrenzt – ein guter Designer wird trotzdem mit dem zügigen Zusammenklicken seine Freude haben.

Visual Composer

Kostet $34.

Das erste gedownloadete .zip hat WordPress nicht als gülitges Plugin identifizert und die Installation abgebrochen. Erst beim zweiten Download hat die Plugin-Installation funktioniert. Und erst beim Update der aktiven WordPress-Templates hat Visual Composer auch geladen. Danach Visual Composer aktivieren: /wp-admin/admin.php?page=vc-updater

Die Templates in der Template Library sind alle für sehr schlanke content-arme Webseiten ausgelegt. Vielleicht verhält es sich dabei wie mit der Haute-Couture-Kleidung, die nur an einem superschlanken Model gut aussieht. Einige Layout-Anregungen fand ich jedoch beim gemütlichen Durchstöbern der Templates, so dass die Vorstellung zum Layout meiner content-reichen Webseite dadurch reifte.

So fügt man ein Template ein

Zeile – das am häufigsten verwendete Element

Diese unterteilt die Webseite vertikal. Innerhalb der Zeile wird dann häufig noch ein x-Spalten-Layout implementiert. Die Ausdehnung einer Zeile erkennt man an der gestrichelten Linie, wenn man mit der Maus über die Zeile geht. Das blaue Zeilenmenü ist etwas kontraintuitiv, denn es erscheint auch über einer Spalte, obwohl alle darin vorgenommenen Aktionen die gesamte Zeile betreffen (kann man mit dem Papierkorb-Icon mal versuchen).

Den Sinn von Spalte hinzufügen habe ich nicht verstanden, wenn man das gleiche doch im Layout-Menüpunkt machen kann?!

Best practices

Achte darauf, dass jede inhaltliche Zeile (selbst wenn es nur ein Separator ist) auch wirklich in eine neue technische Zeile bekommt – sonst entsteht Chaos. Eine neue Zeile baut man, indem man auf das allgemeine + Zeichen klickt:

 

Nach jedem erfolgreichen Arbeitsschritt Aktualisieren klicken und nach einem Fehler einfach die Seite neu laden – so kommt man dann wieder zur letzten korrekten Seitenversion.

Wenn man aus Versehen einen kaputten Stand aktualisiert hat, kann man mit dem herkömmlichen WP-Revisionssystem zur älteren korrekten Version zurückkehren.

Layout-Änderungen an der Seite lassen sich am besten im Backend-Modus durchführen. Sowieso sollte man so oft wie möglich im Backend-Modus arbeiten, weil der auch schneller funktioniert.

Formulare

Die Log-Funktionality hatte einen Bug (Stand: 23.7.): Obwohl ich mehrfach in Variationen eine E-Mail-Addy in eine simple form abschickte, lieferten mir die entries: No entries found. Wenn man jedoch ein SMTP-Mail-Plugin für WP installiert hat, geht die Benachrichtigung per Email jedoch wenigstens.

$17: easy-form (Synonym: dhvc)
uploadbare .zip befindet sich innerhalb des downgeloadeden .zips.
Eine eigene Vorschau gibt es nicht – man muss die in der einbettenden Seite benutzen.

Vielversprechend sah auch WP Forms aus, das jedoch in der Pro-Version $200/Jahr kostet.

Speedtest ISP

Da mir mein Internet daheim schon seit einigen Wochen ziemlich lahmarschig vorkommt, hab ich mich trotz zahlreicher anderer Aufgaben (IT Freelancer des Jahres 2017) dazu entschlossen, mal wieder meine Leitungen durchzumessen.

Ich hab’s mal mit dem Online-Speed-Checker von T-Mobile probiert. Der zeigte mir beim Upload 276,73 Mbit/s, was dem gesamten Tool schon jegliche Glaubwürdigkeit nimmt.

Also hab ich wieder auf mein altes Lieblingstool testmy.net zurückgegriffen. Es signalisierte mir mit 31.2 Mbit/s Download und 1,7 Mbit/s Upload, dass alles in Ordnung ist. Und tatsächlich bestätigt das meinen Eindruck, dass manchmal alles in Ordnung ist und manchmal die Seiten überhaupt nicht laden wollen. Also mache ich mit dem Tool mal einen Autotest alle 10 Minuten 6 mal hintereinander und gehe in die Mittagspause. Achtung denke an den Energiesparmodus, sonst werden die Tests nicht durchgeführt.

Mögliche Ursachen von lahmen Internet:

  • bei mir lag’s daran, dass ich meinen Laptop schon über Wochen nicht mehr runtergefahren hatte. Nachdem ich ihn runtergefahren hatte, war Internet wieder schnell.

HostEurope WebServer

Vorteile/Nachteile

  • im Gegensatz zu meinem bisherigen Hoster kann ich bei diesem Paket schon auf meine Webseiten zugreifen (über eine alternative URL) und die erfolreiche Migration prüfen, bevor ich mit dem Domaintransfer dann Realitäten schafft.
  • Falls ich mit der Zeit merke, dass meine Hardware für meinen Traffic zu schwach ist, kann ich kostenlos das Paket upgraden. Auf die Frage, wie lange so ein Upgrade dauert, bekam ich vom HE Support folgende Antwort:
    die Dauer der Umstellung hängt von der zu migrierenden Datenmenge ab und
    kann deshalb zwischen 10 Minuten und mehreren Stunden schwanken. Eine
    belastbare Aussage können wir deshalb leider nicht treffen.
  • Parallels Plesk gibt’s nicht in diesem Paket – alles wird über’s KIS eingerichtet.
  • Im Basic-Paket kann man max. zwei Datenbanken auf SSD bis max. 1 GB betreiben. Das IT Freelancer Magazin hat aktuell eine DB-Größe von 20 MB.
  • Der Support ist fachlich exzellent und selbst Sonntag morgens haben die mir schon meine dringende Frage per Email beantwortet.

Einrichtung

  • die Einrichtung meines FTP-Users hat 15 min gedauert – den entsprechenden unauffälligen Hinweis darauf habe ich jedoch übersehen – was ziemlich frustrierende Verbindungsversuche nach sich zog. Weitere Details zu FTP-Usern. Der Zugang zum Root-Ordner ist für den angelegten FTP-User nicht erlaubt und nur der www-Ordner kann befüllt werden. Dieser ist direkt auf die Secondlevel-Domain gemappt.
  • entweder hatte ich einen Typo in meiner URL oder auch der Zugang zum testweise hochgeladenen Bild war zeitverzögert. Mit einer analogen URL sollte es aber eigentlich klappen: http://wp12908265.server-he.de/test.png
  • mysql – Zugang zu phpMyAdmin: Skripte&Datenbanken -> Datenbank verwalten -> Verwalten