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Das richtige Template für Deine Homepage aussuchen

Früher habe ich mit zwei linken Händen Homepages selbst gebastelt – so sahen die dann auch aus. Heute bin ich schlauer und nutze Templates, also “Gerüste” von Design-Profis, die ich nur noch mit meinem Content füllen muss. Hier erfährst Du, wie Du das richtige Template aussuchst.

Ich gehe also auf eine Plattform, auf der man Templates kaufen kann, z.B. Theme-Forest. Meistens bekommst Du in Theme-Forest eine Live-Vorschau Deines Templates – Du kannst sie also fast wie in Echt ausprobieren! Beachte bei den Preisen, dass hier noch 2$ für die Bezahlung mit Paypal hinzukommt und noch eine Umsatzsteuer, die bei mir das letzte Mal bei 21,3% lag. Die Standard-Lizenz ist auch nur für ein Endprodukt gültig; für Lizenzdetails siehe hier.

Zuerst also suche ich nach einem Template zu meinem Thema. Wenn ich beispielsweise eine Homepage zum Bewerben einer Wohnung baue, gebe ich “property” (engl. für Immobilie) ein. Außerdem filtere ich nach dem Preis: teurer, als 30$ darf es bei mir meist nicht sein. Auch filtere ich nach dem Template Typ. Am wichtigsten sind für mich WordPress-Templates oder Site Templates (das sind einfache Web-Templates, die auf “nichts” aufbauen).

Die jetzige Auswahl an Templates ist schon recht vernünftig. Nun lege ich mir eine (Excel-)Tabelle an, mit verschiedenen Kriterien, um die einzelnen Templates zu beurteilen. Diese Tabelle wird im Laufe der Sichtung wahrscheinlich noch um das eine oder andere Kriterium wachsen, weil mir etwa in einem Template ein Feature geboten wird, was ich unbedingt haben möchte.

Es gibt projekt-spezifische Kriterien, und allgemeine Kriterien, die immer wichtig sind. Letztere sind:

1.) Responsive Design: Heutzutage muss eine erfolgreiche Homepage auch an die mobilen Nutzer denken. Google sortiert Websiten, die das missachten gnadenlos von der mobilen Suche aus. Deine Seite soll also auch auf Tablets und Smartphones schön aussehen, nichts anderes bedeutet Responsives Design. Als Schnelltest kannst Du einfach mal im Chrome auf das Smartphone-Icon klicken und ein Device aussuchen:

2.) Geschwindigkeit: Mindestens der sichtbare Bereich muss schnell geladen werden. Ob etwas im nicht-sichtbaren Bereich länger zum Landen braucht, ist erstmal zweitrangig. Der Besucher muss sich ohnehin erst einmal ein paar Sekunden zurecht finden.

3.) Einfache Navigation: Selbst wenn ein Design-Papst das Template entworfen hat; die meisten Leute wollen nicht erst durch ein Labyrinth an Menüs, zweifachen Dropdown-Listen und Klickpfaden, um zufällig und mit Kopfschmerzen zu ihrem Ziel zu gelangen. Die Regel lautet also: die Navigation muss so einfach sein wie möglich. Wenn Du selbst zu lange brauchst, um Dich zu orientieren, verwerfe das Template.

4.) Ästhetik: Das Template soll modern und schön sein und im Idealfall noch den besonderen Kick haben (zum Beispiel mit smarten Hover-Effekten).

5.) Browser-Kompatibilität: Es ist keinesfalls selbstverständlich, dass das Template auf jedem Browser gleich aussieht. Daher öffne die Live-Vorschau mal mit verschiedenen Browsern aus (mind. Chrome, Firefox und Internet Explorer).

Word Press (Theme: Twentyfifteen): nur Auszug (excerpt) der Startseiten-Artikel zeigen

Du möchtest nicht, dass auf Deiner Startseite die vollständigen Artikel erscheinen, aber trotzdem das Twentyfifteen-Theme nutzen. Hiermit geht das schnell & einfach:

Die Macher des Twentyfifteen haben sich offensichtlich gegen eine Darstellung von verkürzten Artikeln auf der Startseite entschieden. Ich möchte dies trotzdem, weil sonst die Übersicht verloren geht. Auch schalte ich Google-Werbung innerhalb meiner Texte auf den Einzel-Artikelseiten, die dann logischerweise weniger besucht werden.  Du musst einfach die Datei

wp-content\themes\twentyfifteen\content.php

ändern. Zuerst speicherst Du eine Sicherheitskopie dieser Datei. Dann löschst Du alles, was zwischen <div class=”entry-content”> und </div><!– .entry-content –> steht, und ersetzt es mit:

<?php
if ( is_single() ) :
/* translators: %s: Name of current post */
the_content( sprintf(
__( 'Continue reading %s', 'twentyfifteen' ),
the_title( '<span class="screen-reader-text">', '</span>', false )
) );

wp_link_pages( array(
'before' => '<div class="page-links"><span class="page-links-title">' . __( 'Pages:', 'twentyfifteen' ) . '</span>',
'after' => '</div>',
'link_before' => '<span>',
'link_after' => '</span>',
'pagelink' => '<span class="screen-reader-text">' . __( 'Page', 'twentyfifteen' ) . ' </span>%',
'separator' => '<span class="screen-reader-text">, </span>',
) );
else :

/* translators: %s: Name of current post */
the_excerpt( sprintf(
__( 'Continue reading %s', 'twentyfifteen' ),
the_title( '<span class="screen-reader-text">', '</span>', false )
) );

wp_link_pages( array(
'before' => '<div class="page-links"><span class="page-links-title">' . __( 'Pages:', 'twentyfifteen' ) . '</span>',
'after' => '</div>',
'link_before' => '<span>',
'link_after' => '</span>',
'pagelink' => '<span class="screen-reader-text">' . __( 'Page', 'twentyfifteen' ) . ' </span>%',
'separator' => '<span class="screen-reader-text">, </span>',
) );
endif;

?>

Die default-Länge eines Auszugs (excerpt) liegt bei 55 Wörtern. Da meine Teaser jedoch wesentlich kürzer sind, ändere ich die Länge auf 30 Wörter. Dazu muss ich in

\wp-content\themes\twentyfifteen\functions.php

folgende zwei Zeilen ganz am Ende hinzufügen:

function twenty_fifteen_excerpt_length( $length ) {
return 30;
}
add_filter( 'excerpt_length', 'twenty_fifteen_excerpt_length', 999 );

Einrichtung eines WordPress-Blogs

Früher habe ich mit Editor, HTML und viel Zeit meine Websites selbst gebastelt – so sahen sie dann auch aus. Nun bin ich schlauer und nutze dankbar das, was andere erschaffen haben: WordPress!

Einstellungen

Stelle unter Settings (Einstellungen) die gewünschte Sprache, das Datumsformat und das Format der Uhrzeit ein.

Permalinks -> hier “Beitragsname” auswählen. Der Artikel nimmt per default sonst das Datum der Veröffentlichung in die URL mit rein, z.B.

http://x.it-kosmopolit.de/index.php/2017/03/20/visitenkarten-uvm-erstellen-mit-canva-com/

Das bringt zwei Nachteile: 1.) SEO: je weniger irrelevante Teile in der URL, desto besser 2.) Ich kann auch schon auf einen Artikel verlinken, der erst in ein paar Tagen veröffentlicht wird, ohne dass die URL sich ändert.

Wähle die richtige Standard-Beitragskategorie aus.

Blogseiten zeigen maximal 3 Beiträge finde ich am übersichtlichsten.

Haken wegnehmen bei: Meine Uploads in monats- und jahresbasierten Ordnern organisieren, weil bei einer Bild-basierten Migration unnötige Schwierigkeiten auftreten können.

Headerbild

Nimm ein Headerbild, welches der in Bild gegossene Ausdruck Deines Blogs ist und/oder ein Bild, das Deine Leser überrascht und sich dadurch einprägt. Wenn Du ein selbst geschossenes Foto nimmst, wo außer Dir keine Menschen, Logos, o.Ä. zu erkennen sind, kann Dir wohl niemand bezüglich (Urheber-)recht ans Bein pinkeln. Außerdem nimm Image Resizer for Windows, um das Bild so leicht wie möglich zu machen. Je weniger Kilobyte es wiegt, desto schneller lädt die Seite.

Theme

Wähle ein Theme (Template), welches reponsive ist, sprich auch auf mobilen Endgeräten schön angezeigt wird. Google rankt Deinen hervorragenden Content für die mobile Suche gnadenlos runter, wenn Deine Website auf mobilen Endgeräten scheiße aussieht. Such Dir einfach in der Standard-Datenbank ein kostenloses Theme aus oder hier ein kostenloses responsive Theme aus.

Plugins

Plugins sind das Fleisch von WordPress – also habe ich die WordPress-Plugins aufgelistet, auf die keiner verzichten kann.

Google Search Console

(ehemals Webmaster Tools) Die Search Console vermittelt Tipps, wie man sein Ranking bei der Google Suche verbessern kann. Auch sorgst Du mit einer Registrierung Deiner (Sub-)Domain dafür, dass Google Deine Seite schnell indiziert und damit schnell in den Suchergebnissen auftaucht. Beim Registrierungsprozess musst Du die Inhaberschaft bestätigen, dazu wählst Du ‘Property hinzufügen’ und danach am besten “HTML-Datei hochladen”, weil das am einfachsten ist. Wichtig ist auch die Suchanalyse, die Du im Dashboard findest, die jedoch erst etlichen Stunden nach der Registrierung mit Inhalt gefüllt wird.

Google Analytics

Da die Analyse des Nutzerverhaltens essenziell ist, um das Angebot immer weiter zu verbessern, nutze ich Google Analytics. Hier findest Du eine fantastische Anleitung für die Integration von Google Analytics in WordPress.