tidy2 (für schöneres HTML) in notepad++

Bei diesem Tool habe ich innerhalb kürzester Zeit einen erheblichen Bug gefunden – und kann nur vermuten, dass es weitere gibt, die Codeteile einfach verschwinden lassen und man merkt es nicht mal. Also empfehle ich beim WebStorm-Artikel weiterzulesen.

Wenn man Folgendes tidied:

<ol class=“carousel-indicators“>
<li data-target=“#myCarousel“ data-slide-to=“0″ class=“active“></li>
<li data-target=“#myCarousel“ data-slide-to=“1″></li>
<li data-target=“#myCarousel“ data-slide-to=“2″></li>
</ol>

… dann verschwinden einfach sämtliche <li>-Elemente. Von tidy2 muss ich also auch abraten.

Die Erweiterung tidy2 über den Plugin-Manager installieren.

Anschließend findet sich im Menü Erweiterungen tidy2.

Das wichtigste beim HTML tidy-up ist das Einrücken (indent) und das wird in allen drei default-configs gemacht. In den config-files kann man die Anzahl der Spaces für die Einrückungen bestimmen uvm.

Tendenziell gescheitert: Bootstrap-Slider manuell in WordPress einbauen

Inzwischen nutze ich das WordPress Plugin Slider Revolution.

JSSOR sah für mich erstmal vielversprechend aus. Dort kann man einen Slider online konfigurieren und hosten. Ich habe ihn ausprobiert und bin beim Importieren eines Bildes leider schon gegen einen Fehler gelaufen. Außerdem handhabt sich der Konfigurator doch ziemlich umständlich.

Zuerstmal muss man die Bilder selbst für den Slider vorbereiten. Erstmal alle auf die gleiche Höhe zuschneiden (weil sonst der Slider von Bild zu Bild in der Höhe springt und das nicht gut aussieht) – die minimale Breite für meine WordPress-Seite sollte 750px – sonst füllt das Bild den Slider-Rahmen nicht aus. Das geht am schnellsten mit Paint. Und dann noch mal die Bilder für’s Web komprimieren.

Diese Anleitung beschreibt also den Weg mit bootstrap carousel. Mit w3schools kann man den Code gleich online editieren, sieht die Änderungen sofort im Fenster rechts. Da das Editieren dort so komfortabel ist, macht man so lange, bis der Slider aussieht wie gewünscht. Die Bilder lädt man dazu in die WordPress-Mediathek und trägt die entsprechenden URLs dann in den HTML-Code ein.

Damit Bootstrap auf Deiner WordPress-Instanz laufen kann, musst Du es einmalig in der functions.php (Sidebar -> Design -> Editor) einbinden, und zwar ganz am Ende der Datei:


wp_register_style( 'bootstrap_css', 'https://maxcdn.bootstrapcdn.com/bootstrap/3.3.7/css/bootstrap.min.css' );
wp_enqueue_style('bootstrap_css');
wp_register_script( 'jQuery', 'https://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/3.2.1/jquery.min.js', null, null, true );
wp_enqueue_script('jQuery');
wp_register_script( 'bootstrap', 'https://maxcdn.bootstrapcdn.com/bootstrap/3.3.7/js/bootstrap.min.js', null, null, true );
wp_enqueue_script('bootstrap');

Zu guter letzt copy den kompletten äußersten div-Block vom w3schools-Editor und paste ihn an die gewünschte Stelle Deines WordPress-Post (natürlich im Text-Modus).

CSS-Gefummel

Irgendwie scheint das unvermeidlich – dieses CSS-Gefummel, obwohl doch eigentlich in der Theorie schon alles passen sollte. Bei WordPress muss man den äußersten div noch von container in container-fluid umwandeln, damit er sich in sein umgebendes div einfügt. Auch hat WordPress die dumme Angewohnheit aus Linebreaks im Text-Editor ein br zu machen und aus zwei Linebreaks ein p. Dies führt natürlich zu unerwarteten Layout-Ergebnissen und zu noch mehr CSS-Gefummel. Abstellen kann man die sog. wpautop-Funktion für jede Seite/Post separat mit dem Plugin: toggle-wpautop. Dann noch bei jedem einfügen:
style="display: block; margin: 0 auto;"
damit die Bilder auch schön zentriert sind.

Ergebnis

Das manuelle Integrieren von Bootstrap in WordPress war irgendwie ein Gefummel. Die einzelnen Sliderelemente waren am Ende ungleich hoch, sodass beim sliden der Rahmen gesprungen ist. Bei der mobilen Version hat ein zusätzlich eingefügtes Zitat das komplette Bild verdeckt – an sich hätte ich erwartet, dass bei der mobilen Version aus Platzgründen der Text automatisch nicht angezeigt wird. Beim letzten WordPress oder template-update war meine Einbindung von bootstraß in meine WordPress-Instanz verschwunden, ohne dass ich es tagelang gemerkt habe. Alles in allem kein sauberes Ergebnis.

htmltidy.net

Leider gibt’s aktuell einen Bug in diesem Tool, der eine sinnvolle Benutzung des indents unmöglich macht. Ein solcher Code, wenn zwei mal eingerückt erzeugt aus heiterem Himmel ein neues unpassendes Leerzeichen zwischen dem letzten Buchstaben des Linktextes und einem darauffolgenden Punkt:

<p><a href=“http://www.it-freelancer-magazin.de/index.php/it-freelancer-des-jahres/“>IT Freelancer des Jahres</a>. Mit 2017 kamen viele neue tollen Features hinzu.</p>

Daher meine Empfehlung weiterhin Tidy2 in notepad++ zu verwenden.

Um Deinen HTML Sourcecode online aufzuräumen, bietet sich http://htmltidy.net/ an. Einfach Deinen schmutzigen HTML-Code ins rechte Fenster copy&pasten.
Ganz nützlich ist die Anzeige der Anzahl der Zeichen:

Nachdem man nun Komprimieren geklickt hat, sollte sich diese sichtbar reduzieren:

Um Dir einen Überblick zu verschaffen, erstmal ein oder mehrmals ‚Indent text‘ klicken:
.

Wenn irgendwo die schließenden Tags fehlen, wird das in rot signalisiert. Wenn Du Änderungen am Code durchführst, werden diese simultan im linken Fenster sichtbar. Zusätzlich kann man den dort befindlichen WYSIWYG-Editor nutzen. Dort kann man beispielsweise mit View -> Show Blocks die div’s optisch anzeigen.

Mit der Tidy-Toolbox hat man ein Bündel weiterer HTML-Optimierungen an der Hand:

Z.B. Inline styles: Wer HTML-Code von einer fremden Seite in die eigene einbetten will, findet dort oft inline-styles drinnen, die die Optik der alten Seite repräsentieren. So könnten z.B. per inline style bestimmte Links pink dargestellt werden, wobei Du eigentlich diese ganz normal in blau haben möchtest.

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